Während in manchen Bereichen Bewerbungen ins Leere laufen, sieht die Realität in vielen Berufen ganz anders aus: Unternehmen finden schlicht keine Leute. Hunderttausende Stellen bleiben unbesetzt – und genau daraus entstehen für dich echte Möglichkeiten.
Ein aktueller Bericht der Frankfurter Rundschau zeigt, wie stark der Fachkräftemangel die deutsche Wirtschaft inzwischen belastet – und in welchen Berufen die Engpässe am größten sind.
Was das für deine Jobsuche bedeutet? Ziemlich viel.
Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) konnten im Jahr 2023 branchenübergreifend rund 570.000 Stellen nicht besetzt werden. Für Unternehmen heißt das: weniger Produktion, weniger Wachstum, weniger Innovation. Die volkswirtschaftlichen Kosten beziffert das IW für 2024 auf rund 49 Milliarden Euro. Bis 2027 könnten sich die Verluste laut Prognose sogar auf 74 Milliarden Euro pro Jahr erhöhen.
Für dich als Arbeitnehmer:in ist diese Zahl vor allem eins – ein Signal.
➡️ Wer heute in den richtigen Bereichen unterwegs ist, hat deutlich bessere Karten.
Die Ursachen sind vielschichtig – zwei stechen besonders heraus:
Die geburtenstarken Jahrgänge gehen nach und nach in Rente. Laut Bericht verlassen gerade viele erfahrene Fachkräfte gleichzeitig den Arbeitsmarkt. Die Lücke wächst schneller, als Nachwuchs nachkommt.
Die Gewerkschaft Verdi warnt zusätzlich vor einer „Bildungslücke“: Zwischen dem, was in Ausbildung und Studium vermittelt wird, und dem, was der Arbeitsmarkt braucht, klafft häufig eine Lücke. Besonders kritisch: Jährlich verlassen rund 25.000 junge Menschen die Schule ohne Abschluss.
Gleichzeitig steigt für viele Beschäftigte der Druck. Wenn Teams unterbesetzt sind, nehmen Arbeitsbelastung und Stress zu – ein weiterer Faktor, warum Berufe im sozialen, gesundheitlichen und technischen Bereich dringend neue Leute brauchen.
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) analysiert jedes Jahr, in welchen Berufen besonders große Fachkräftelücken bestehen. Grundlage sind unter anderem:
Erreicht ein Beruf einen Wert von 2,0 oder höher, gilt er offiziell als Engpassberuf.
Und genau hier wird es für deine Jobplanung spannend.
Laut Engpass-Analyse der BA gehören aktuell unter anderem diese Bereiche zu den am stärksten betroffenen:
Die Zahl der Auszubildenden ist drastisch gesunken: von 9.500 um die Jahrtausendwende auf rund 2.300 heute.
Systemrelevant – und massiv betroffen. Betriebe finden immer schwerer qualifizierte Fachkräfte.
Besonders drastisch: Laut Statistischem Bundesamt könnten bis 2049 zwischen 280.000 und 690.000 Pflegekräfte fehlen.
Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) warnt, dass der Fachkräftemangel im Energiesektor sogar die Energiewende gefährden könnte.
Hier erreicht der Engpass-Index laut BA Werte bis 2,7 – also einen der höchsten Bereiche überhaupt.
Auch hier fehlen bundesweit qualifizierte Fachkräfte.
Diese Zahlen sind keine abstrakten Statistiken – sie sind ein echter Kompass für deine beruflichen Entscheidungen.
Weniger Konkurrenz, mehr offene Stellen, schnellere Bewerbungsprozesse.
Viele dieser Tätigkeiten sind ortsgebunden, praxisnah und schwer automatisierbar.
Gerade in Technik, Pflege, Energie und Handwerk setzen Unternehmen zunehmend auf Umschulung, Teilqualifizierung und interne Entwicklung.
Wo Mangel herrscht, steigen oft auch Löhne, Zusatzleistungen und Flexibilitätsangebote.
Ja: Der Fachkräftemangel belastet Unternehmen, Wirtschaft und bestehende Teams.
Aber für dich kann er genau das Gegenteil bedeuten: Sicherheit, Auswahl und echte Perspektiven.
Und genau dabei will dich swiitcher unterstützen. Hinter der Plattform stehen Menschen, die den Arbeitsmarkt nicht nur beobachten, sondern täglich mit Unternehmen und Jobsuchenden arbeiten. Ziel ist nicht, dich irgendwo unterzubringen – sondern dir zu helfen, einen Job zu finden, der auch langfristig trägt.
Der Arbeitsmarkt sortiert sich neu. Während einige Bereiche schwächeln, suchen andere verzweifelt nach Personal. Wenn du 2026 gute Karten haben willst, lohnt sich ein Blick auf genau diese Engpassberufe.
Vielleicht liegt dein nächster Job nicht dort, wo du zuerst gesucht hast – sondern genau dort, wo gerade niemand genug Leute findet.
Und manchmal beginnt genau da der beste swiitcher. 😉
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